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Prämiengutschein - Zuschuss zur Weiterbildung

Wer wird gefördert?

Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat einen Teil der Kosten für eine Weiterbildung. Beantragen können ihn Arbeitnehmer und Selbstständige, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen bis 20 000 Euro (gemeinsam Veranlagte: bis 40 000 Euro) beträgt. Auch Arbeitnehmer im Mutterschutz und in Eltern- bzw. Pflegezeit erhalten den Prämiengutschein.

Wie wird gefördert?

Der Gutschein deckt die Hälfte der Kurskosten ab, maximal aber 500 Euro. Die übrigen Kosten muss der Antragsteller aus eigener Tasche bezahlen. Seit Juli 2017 ist die bislang gültige 1 000-Euro-Grenze in den meisten Bundesländern aufgehoben. Das heißt: Der Prämiengutschein ist nun auch für Weiterbildungen einsetzbar, die mehr als 1 000 Euro kosten. Von dieser Neuregelung ausgenommen sind die Bundesländer Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Dort darf der Prämiengutschein weiterhin nur für Weiterbildungen genutzt werden, die maximal 1 000 Euro inklusive Mehrwertsteuer kosten.

Hinweis: Für die Inanspruchnahme des Prämiengutscheins ist das Bundesland relevant, in dem die Weiterbildung stattfindet, nicht der Wohnort oder der Arbeitsplatz des Antragstellers.

Was wird gefördert?

Der Prämiengutschein ist Teil des Programms „Bildungsprämie“ und kann für eine berufliche Weiterbildung eingesetzt werden. Dabei darf es sich jedoch nicht um eine betriebliche Schulung handeln. Der Prämiengutschein kann einmal pro Jahr beantragt werden.

Wer ist Ansprechpartner?

Der Prämiengutschein ist nach einem Beratungsgespräch in einer ausgewiesenen Beratungsstelle erhältlich. Adressen von Beratungsstellen und weitere Informationen gibt es auf der Seite  www.bildungspraemie.infound unter der kostenlosen Rufnummer 0800/2 62 30 00.

Stand: Juli 2018